Kathodenstrahlröhre

Röhrensimulation

Ein Elektronenstrahl mit gaußförmigem Profil fährt über eine Leuchtschicht und regt sie an; die Schicht gibt ihre Energie exponentiell wieder ab. Mehr Regeln gibt es nicht — dass eine schnelle Bewegung schwächer leuchtet als eine langsame, fällt von selbst heraus.

Betriebsart

Zwei Schichten

Ein Leuchtstoff der Art P7 besteht aus einer schnellen, fast weißen Fluoreszenz und einer langsamen, farbigen Phosphoreszenz. Deshalb ist die Spur direkt hinter dem Strahl weißlich und wird erst nach hinten satt farbig.

Verstärker

Vor der Röhre sitzt ein Verstärker aus vier gleichen Stufen. Bei der Grenzfrequenz kommen 71 Prozent an — dafür muss jede Stufe um den Faktor 2,3 höher liegen als das Ganze. Vier Stufen nähern sich einer Gaußkurve, und die schwingt nicht über: ein Rechteck bekommt weiche Ecken, keine Zacken. Anstiegszeit einer Flanke: rund 0,34/fg.

Sättigung

Die Aufnahme wird mit wachsender Anregung immer zäher, hört aber nie ganz auf. Ein hartes Deckeln machte aus dem Strahlfleck eine flache Scheibe mit Kante; an einer echten Röhre bleibt der Kern heller als sein Rand.

Home Impressum Datenschutz